Tauchen Lernen

So faszinierend die Unterwasserwelt auch ist, bevor man sich in die nassen Fluten stürzt ist ein professioneller Tauchkurs Pflichtprogramm. Nur ein gut ausgebildeter Taucher ist in der Lage auch schwierige Situationen problemlos zu meistern. Was ganz leicht aussieht bedarf doch etwas Übung und Know How.

Keine seriöse Tauchbasis wird einen Gast ohne gültige Befähigung tauchen lassen. Um diesen Tauchschein zu bekommen ist ein Kurs Voraussetzung. Fast jede Tauchbasis bietet diese Kurse an. Ein Ferien-Tauchkurs dauert zwischen 3 und 7 Tagen, abhängig von der täglichen Stundenanzahl und dem jeweiligen Tauchverband.

Tauchverbände:
Es existieren sehr viele Tauchverbände weltweit. Die Dachorganisation für diese Verbände nennt sich CMAS. Alle angeschlossenen Tauchverbände haben sich verpflichtet einheitliche Ausbildungsstandards zu gewährleisten. Wir empfehlen und buchen daher nur Tauchbasen die nach diesem System ausbilden.
Die bekanntesten der CMAS angehörenden Verbände sind  unter anderem: VDST, Barracuda, PADI, NAUI, IDC und viele andere. Die Tauchscheine von NAUI, PADI und VDST werden auch auf Basen von Barracuda und IDC anerkannt, sowie umgekehrt.

Kurse:
Neben den Grundkursen gibt es eine Vielzahl von Erweiterungs- und Spezialkursen um sein Wissen weiter zu vertiefen und sich selbst zu perfektionieren. Es gibt Fotokurse um mit einer Unterwasserkamera tolle Fotos zu machen (nach 10 versauten Filmen empfehlenswert). Es werden Kurse zur Tauchsicherheit und Rettung, Suchen und Bergen von Personen und Gegenständen, Navigation und viele andere angeboten.
Aber mit dem Grundkurs kann man überall auf der Welt tauchen. Der Rest dient zur persönlichen Wissenserweiterung und zur eigenen Perfektionierung. Für weiterführende Ergänzungen des Tauchscheines sind einige dieser Kurse vorgeschrieben.

Was hindert jetzt noch am Tauchen?
Grundvorraussetzung ist natürlich eine einwandfreie Gesundheit. Alle dem CMAS angeschlossenen Verbände fordern eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Diese stellt der Hausarzt oder ein Sportmediziner aus. Vielfach kann die Untersuchung auch durch einen Mediziner am Ort der Basis ausgestellt werden.  Wir raten jedoch prinzipiell zu einer Untersuchung nach deutschem Standard. Die Untersuchung muß meist nach 2 Jahren, ab 40 jedes Jahr, wiederholt werden. Die Kosten dafür müssen selbst getragen werden. Sie belaufen sich erfahrungsgemäß für die erste Untersuchung auf 50-120,- für die Wiederholung auf 30-80,-. Wir haben schon von Ärzten gehört die keine Gebühren nehmen und das mit einem Routinecheck verbinden. Aber das sind Gerüchte. ;-)
Ein gründlicher Check ist auf jeden Fall empfehlenswert. Viele Ärzte sind dem Tauchen gegenüber nicht gerade freundlich gesinnt. Die Meinung ist meist das der Mensch nicht dafür geeignet ist unter erhöhten Druckverhältnissen zu operieren. Dann darf er auch nicht fliegen. Da herrschen Druckverhältnisse von 2500 Höhenmetern. Die meisten Ärzte haben meist gar keine Erfahrung mit Tauchmedizin. Daher ist ein tauchmedizinischer Routinebogen erforderlich. Mit diesem Bogen zu medizinischen Vorgängen und Verfahren können alle Mediziner mit der notwendigen Kenntnis und Ausstattung die Tauchtauglichkeitsuntersuchung durchführen.
Wir können leider keinen vom CMAS zertifizierten Bogen dier Art hier im Internet zur Verfügung stellen, da die Urheberrechte nicht bei uns liegen. Ein Bogen kann aber bei uns angefordert werden. E-Mail genügt. Der Bogen wird via E-Mail im RTF-Format geliefert und kann mit handelsüblicher Textverarbeitung (z.B.Word) geöffnet werden. Falls jemand einen Tauchverband kennt, der den Bogen auf seinen Internetseiten anbietet, so das wir einen Link dorthin legen können - BITTE MELDEN!

Fragen zum Tauchen:
Spezielle Fragen zur Tauchmedizin bitte an das nächstmögliche Druckkammerzentrum oder einen Arzt für hyperbare Medizin.
Fragen zur Tauchausbildung an uns.

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